Keimen-Wiese: obindig der Kymswiesen
Weitere Belege
- 1489: obindig der kyms wiesenn
Universitätsbibliothek Gießen, Hs. 457m 2., 9 - 1489: by kymans wiesenn
Universitätsbibliothek Gießen, Hs. 457m 2., 8 - 1489: by Kymans wiesen
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Keimen
Zum FamN mhd. Kimen, nhd. Keim(en), der im Raum auch mehrfach historisch belegt ist.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Keimen-Wiese: obindig der Kymswiesen (Dornholzhausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/787615_obindig-der-kymswiesen> (aufgerufen am 10.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/787615