Stümpfling: uff den Stomplingen
Historischer Beleg aus Hattenrod
Gemeinde
Reiskirchen Landkreis
Gießen Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe KartenangeboteWeitere Belege
- Stümpling
- 1764: im Stumpeling
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Hattenrod, Nr. 1., 18
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Stümpfling
Die /-ling/-Ableitung zu mhd. stumpf(e) st. sw. M. ‚Stumpf, Stummel‘ ist nicht klar zu deuten. Nach dem ältesten Beleg von 1489 scheint es sich um einen ‚Ort mit (Baum)Stümpfen‘ oder wo Bäume gestumpft, d. h. auf einer bestimmten Höhe abgeschnitten waren, zu handeln. - Ein entsprechender FamN ist nicht nachweisbar. Stümpfling ist auch Name einer Birnensorte, so aber erst um 1800 belegt.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Stümpfling: uff den Stomplingen (Hattenrod)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/787008_uff-den-stomplingen> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/787008