Stümpfling: im Stumpeling

Historischer Beleg aus Hattenrod  
Gemeinde
Reiskirchen
Landkreis
Gießen
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Stümpfling

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1764

Quelle

Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Hattenrod, Nr. 1.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Stümpfling

Die /-ling/-Ableitung zu mhd. stumpf(e) st. sw. M. ‚Stumpf, Stummel‘ ist nicht klar zu deuten. Nach dem ältesten Beleg von 1489 scheint es sich um einen ‚Ort mit (Baum)Stümpfen‘ oder wo Bäume gestumpft, d. h. auf einer bestimmten Höhe abgeschnitten waren, zu handeln. - Ein entsprechender FamN ist nicht nachweisbar. Stümpfling ist auch Name einer Birnensorte, so aber erst um 1800 belegt.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Stümpfling: im Stumpeling (Hattenrod)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/786070_im-stumpeling> (aufgerufen am 04.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/786070