Pfingst-Weide (1): Die Groß und Klein Pingst Weyde

Historischer Beleg aus Klein-Linden  
Gemeinde
Gießen
Landkreis
Gießen
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Pfingst-Weide (1)

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1789

Quelle

Jung (1985): Stadtarchiv Gießen.

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Pfingst

Zu ahd. fimfchusti, mhd. phingeste st. F. ‚Pfingsten‘, einer Entlehnung aus griech. pentêkostê ‚fünfzigster (Tag nach Ostern)‘. Bis Pfingsten wurden die Weiden gehegt, dann an den Festtagen als Festplatz benutzt und anschließend zum Abweiden freigegeben.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Pfingst

Zu ahd. fimfchusti, mhd. phingeste st. F. ‚Pfingsten‘, einer Entlehnung aus griech. pent³kost³ ‚fünfzigster (Tag nach Ostern)‘. Bis Pfingsten wurden die Weiden gehegt, dann an den Festtagen als Festplatz benutzt und anschließend zum Abweiden freigegeben. Pfingstbrunnen verweisen auf die Vorstellung, dass an Pfingsten geschöpftes Wasser magische Kräfte besitze.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Pfingst-Weide (1): Die Groß und Klein Pingst Weyde (Klein-Linden)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/785596_die-gross-und-klein-pingst-weyde> (aufgerufen am 05.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/785596