Pfingst-Weide (1): Bei der Pfingstwaid
Beleg
Standard-Flurname
Pfingst-Weide (1)
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1865
Quelle
Jung (1985): Staatsarchiv Darmstadt, G 28 Amtsgerichte.
Weitere Belege
- Die große, kleine Pfingstweide
- Die kleine Pfingstweide
- 1627: bey ermeldter Pfingstweidte
Jung (1985): Stadtarchiv Gießen., 67 - 1627: biß bey der Pfingst Weyde obig Lindes
Jung (1985): Stadtarchiv Gießen., 147 - 1789: Die Groß und Klein Pingst Weyde
Jung (1985): Stadtarchiv Gießen., 147 - 1790: Vor der Pfingst Weyd gelegen
Jung (1985): Stadtarchiv Gießen, Abteilung Allendorf., 68
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Pfingst
Zu ahd. fimfchusti, mhd. phingeste st. F. ‚Pfingsten‘, einer Entlehnung aus griech. pentêkostê ‚fünfzigster (Tag nach Ostern)‘. Bis Pfingsten wurden die Weiden gehegt, dann an den Festtagen als Festplatz benutzt und anschließend zum Abweiden freigegeben.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Pfingst
Zu ahd. fimfchusti, mhd. phingeste st. F. ‚Pfingsten‘, einer Entlehnung aus griech. pent³kost³ ‚fünfzigster (Tag nach Ostern)‘. Bis Pfingsten wurden die Weiden gehegt, dann an den Festtagen als Festplatz benutzt und anschließend zum Abweiden freigegeben. Pfingstbrunnen verweisen auf die Vorstellung, dass an Pfingsten geschöpftes Wasser magische Kräfte besitze.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Pfingst-Weide (1): Bei der Pfingstwaid (Klein-Linden)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/785593_bei-der-pfingstwaid> (aufgerufen am 05.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/785593