Schanze-Grabe: aufm Schantzengraben
Beleg
Standard-Flurname
Schanze-Grabe
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1807
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 166/167, Akten, Nr. 3492.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Schanze
Soweit feststellbar, beziehen sich die meisten Vorkommen auf ehemalige größere oder kleinere Befestigungsanlagen, in Form aufgeworfener Erdwälle, meist solcher des 18. Jahrhunderts. Das Wort ist in dieser Bedeutung erst frühnhd. belegt, etwas früher in der Bedeutung ‚Reisigbündel‘, die noch heute mittelhessisch besteht. Reisig wurde zur Befestigung der Wälle verwendet, allerdings auch zur Befestigung lockeren Ufergeländes. Die Herkunft des Wortes Schanze ist unklar.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grabe
Vermutlich zum FamN Grabe.
Schanze
Soweit feststellbar
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schanze-Grabe: aufm Schantzengraben (Wißmar)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/785202_aufm-schantzengraben> (aufgerufen am 05.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/785202