Hütter-Berg: unterm Hüttersberg
Beleg
Standard-Flurname
Hütter-Berg
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1792
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 166/167, Akten, Nr. 3492.
Weitere Belege
- Unter dem Hüttersberg
- 1494: (unter dem) Hirtersberg
Eckhardt, Albrecht: Die oberhessischen Klöster. Regesten und Urkunden. 3. Band, 1. Hälfte: Regesten. Marburg 1977., 463
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für markante Bodenerhebungen in der Gemeinde. Im Übrigen können sehr unterschiedliche Höhen mit Berg benannt werden.
Hütter
Die /-er/-Ableitung bei diesen Belegen legt die Deutung nahe, dass sich der BT hier auf eine Hütte i.S. einer ‚bewohnten Anlage‘, einer Art Klein(st.-Siedlung handelt; also Name für (mögliche) Wüstungen sind (vgl. Kohden), über die aber sonst nichts bekannt ist. Die historischen Belege aus Lardenbach bestätigen das.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für eine markante Bodenerhebung in der Gemeinde oder gelegentlich auch spezieller für einen Weinberg.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hütter-Berg: unterm Hüttersberg (Wißmar)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/785090_unterm-huettersberg> (aufgerufen am 05.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/785090