Trumm: dictum das Dromechin

Historischer Beleg aus Leihgestern  
Gemeinde
Linden
Landkreis
Gießen
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Trumm

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1317

Quelle

Wyss, Arthur: Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei Hessen. Bd. 3. Leipzig 1899.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Trumm

Zu ahd. mhd. drum st.N. ‚Endstück, Ende‘. Demnach trummen zwei Äcker aufeinander, wenn sie mit den schmalen Seiten unmittelbar, ohne durch einen Gewannweg getrennt zu sein, aufeinander stoßen.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Trumm

Zu ahd. mhd. drum st. N. ‚Endstück, Ende‘. Demnach trummen zwei Äcker aufeinander, wenn sie mit den schmalen Seiten unmittelbar, ohne durch einen Gewannweg getrennt zu sein, aufeinanderstoßen. Trumpel ist vermutlich eine Diminutivform.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Trumm: dictum das Dromechin (Leihgestern)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/771841_dictum-das-dromechin> (aufgerufen am 04.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/771841