Hegerich: vorm Hörch
Beleg
Standard-Flurname
Hegerich
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1770
Quelle
Geißler (1985): Gemeindearchiv Langsdorf, Abteilung XXI, Konv. 14, Fasz. 1.
Weitere Belege
- Vor dem Hegerich
- 1641: beim Hegerich
Geißler (1985): Gemeindearchiv Langsdorf, Abteilung X, Konv. 5, Fasz. 3., 68 - 1685: bei dem Höhrich
Geißler, Heinrich: Die Langsdorfer Flurnamen. Gießen 1985., 68 - 1685: Bey Hörich
Geißler, Heinrich: Die Langsdorfer Flurnamen. Gießen 1985., 68 - 1710: bey Herich
Geißler (1985): Gemeindearchiv Langsdorf, Abteilung IX, Konv. 1, Fasz. 1., 68 - 1726: Hochgerich
Geißler (1985): Gemeindearchiv Langsdorf, Abteilung IX, Konv. 1, Fasz. 5., 68 - 1770: Högerich
Geißler (1985): Gemeindearchiv Langsdorf, Abteilung XXI, Konv. 14, Fasz. 1., 68 - 1810: beim Hegerich
Geißler (1985): Gemeindearchiv Langsdorf, Abteilung IX, Konv. 1, Fasz. 1-10., 68
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Hegerich
Der Name gehört eindeutig zu Hege (s. d.), vermutlich mit einer früh eingetretenen, dialektal vielfach belegten Veränderung von /-berg/ > /berich/ (mit Sprossvokal) und weiter gehender Assimilierung von /b/ an das /g/ des BTs: */he:g(b)erich/. Dafür spricht auch, dass bei der Fülle der Hege-FlN nur ein einziger (und dazu sehr unsicherer ) *Hegeberg vorkommt, was auch sachlich unwahrscheinlich ist. Vergleichbar ist die Entwicklung von Hegewisch (s. d.).
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hegerich: vorm Hörch (Langsdorf)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/769707_vorm-hoerch> (aufgerufen am 06.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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