Grundel: iem gründel
Historischer Beleg aus Salmünster
Gemeinde
Bad Soden-Salmünster Landkreis
Main-Kinzig-Kreis Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe KartenangeboteBeleg
Standard-Flurname
Grundel
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
ca. 1616
Quelle
Staatsarchiv Marburg, Salbücher, Nr. 399.
Weitere Belege
- IM GRINDEL
- um 1600: im Gründel [Wiese]
Staatsarchiv Marburg, Salbücher, Nr. 400., fol. 55 - 1718: in der gründel
Staatsarchiv Marburg, 86. Hanauer Nachträge, Nr. S 2006. - 1746: im grundel [Wiese]
Staatsarchiv Marburg, 86. Hanauer Nachträge, Nr. S 201. - 1764: im Grundel [Wiese]
Staatsarchiv Marburg, 86. Hanauer Nachträge, Nr. 16205.
Deutungen
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grundel
Wenn nicht zu Gründel (s. d.), dann wohl zu ahd. gruntila, mhd. grundel st. M. ‚Gründling‘.
Gründel
Vermutlich gehören die Belege als Diminutivbildung mit dem Suffix -lein, meist mit Umlaut des Stammvokals, zu Grund (s. d.). In Einzelfällen kann aber auch entstelltes *Grund-tal oder *Grün-tal vorliegen.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Grundel: iem gründel (Salmünster)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/746801_iem-gruendel> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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