Flut-Grabe: neb: den fluthgraben

Historischer Beleg aus Rothenbergen  
Gemeinde
Gründau
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Flut-Grabe

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1678

Quelle

Fürstliches Archiv Büdingen, Stadt und Land, Fasz. 105, Nr. 743.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Flut

Zu ahd. fluot, mhd. vluot st. F. M. ‚fließendes, strömendes Wasser, sich ausbreitende Wassermasse, Flut‘. Zumeist in der Verbindung mit dem GT -graben haftet der Name an Wassergräben zur Be- und Entwässerung von Wiesen und Feldern.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Flut

Zu ahd. fluot, mhd. vluot st. F. M. ‚fließendes, strömendes Wasser, sich ausbreitende Wassermasse, Flut‘. Zumeist in der Verbindung mit dem GT -graben haftet der Name an Wassergräben zur Be- und Entwässerung von Wiesen und Feldern. Seltener zeigt sich daneben auch nhd. Flutbett, das teils gleichbedeutend, teils in spezieller Bedeutung ‚Wassergerinne von Eichenbohlen‘ erscheint.

Grabe

Vermutlich zum FamN Grabe.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Flut-Grabe: neb: den fluthgraben (Rothenbergen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/745852_neb-den-fluthgraben> (aufgerufen am 04.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/745852