Geiß-Grabe: in den geißelsgraben
Historischer Beleg aus Neuengronau
Gemeinde
Sinntal Landkreis
Main-Kinzig-Kreis Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe KartenangeboteBeleg
Standard-Flurname
Geiß-Grabe
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1732
Quelle
Staatsarchiv Marburg, Karten, A II 1728/1.
Weitere Belege
- GEISENGRABEN
- 1544: Den Geißen graben hienauf
Staatsarchiv Marburg, 85. Hanauer Kammer, XIX, Nr. 4.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Geiß
Zu ahd. mhd. geiz st. F. ‚Ziege‘. Die FlN erinnern an bevorzugte Weideplätze der Ziegen. - Häufig begegnet die monophthongierte Form /ga:s/, oft erweitert durch ein unorganisches /t/ am Wortende. Durch den /-er/-Plural kommt es mitunter zu Umdeutungen wie im Geisterköppel in Königsberg.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grabe
Vermutlich zum FamN Grabe.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Geiß
Karte 45
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Geiß-Grabe: in den geißelsgraben (Neuengronau)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/735311_in-den-geisselsgraben> (aufgerufen am 20.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/735311