Kaute: in der Kauten
Beleg
Standard-Flurname
Kaute
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1746
Quelle
Staatsarchiv Marburg, 86. Hanauer Nachträge, Nr. S 2029.
Weitere Belege
- 1717: in der Kautten [Acker]
Staatsarchiv Marburg, 85. Hanauer Kammer, XXX, Nr. 40., pag. 113
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Kaute
Zu spätmhd. kûte F. (mitteldt.) ‚Grube, Loch‘. Am Ende des 15. Jahrhunderts beginnt Kaute älteres Grube zu ersetzen. Namengebend waren stets natürliche oder künstliche Bodenvertiefungen, dann meist mit Kaute im GT. In Eisenkauten wurde Eisen im Tagebau abgebaut; die zahlreichen Leimenkauten dienten der Lehmgewinnung.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Kaute
Zu spätmhd. kûte F. (mitteldt.) ‚Grube, Loch‘. Am Ende des 15. Jh.s beginnt Kaute älteres Grube zu ersetzen. Namengebend waren stets natürliche oder künstliche Bodenvertiefungen, dann meist mit Kaute im GT. Ob auch der Beleg aus Wattenheim (als Diminutiv) hierher gehört, ist ungewiss.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Kaute
Karte 94
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kaute: in der Kauten (Marjoß)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/731106_in-der-kauten> (aufgerufen am 06.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/731106