Fulda-Grenze: stöst an die Fuldai: Grentze
Beleg
Standard-Flurname
Fulda-Grenze
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
ca. 1764
Quelle
Staatsarchiv Marburg, Kataster I, Ahlersbach, B 1.
Weitere Belege
- 1712: stöst unten an die Fuldische Grentz [Acker]
Staatsarchiv Marburg, 317a. Kloster Schlüchtern, 238-239, Nr. 8. - ca. 1764: stöst an die Fuldar: Grentz [Acker]
Staatsarchiv Marburg, Kataster I, Ahlersbach, B 1., pag. 81 - ca. 1764: zwischen der Fuldai: Grentz [Acker]
Staatsarchiv Marburg, Kataster I, Ahlersbach, B 1., pag. 84
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grenze
Zu mhd. greniz(e) st. F. ‚Grenze‘, einer Entlehnung des 13. Jahrhunderts aus poln. russ. granica und tschech. hranice ‚Grenzstein, Grenze‘. Die meist erst neuzeitliche Benennung erfolgt nach der Lage an den Gemarkungs- oder Ortsgrenzen. Dem Beleg von ca. 1550 aus Langgöns kann deshalb (und wegen der Flexion) auch der FamN Krenz zu Grunde liegen.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grenze
Zu mhd. greniz(e) st. F. ‚Grenze‘, einer Entlehnung des 13. Jh.s aus poln. russ. granica und tschech. hranice ‚Grenzstein, Grenze‘. Die meist erst neuzeitliche Benennung erfolgt nach der Lage an den Gemarkungs- oder Ortsgrenzen. Nur die ältesten Belege in Mosbach (1329) sowie Kleestadt und Langstadt (1495) enthalten vielleicht noch die ältere Bedeutung ‚Gebiet, Feld, Land‘, die greniz(e) als Synonym zu Mark zunächst angenommen hatte. Gränzig (Heubach) liegt am Ortsrand.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Fulda-Grenze: stöst an die Fuldai: Grentze (Klosterhöfe)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/723586_stoest-an-die-fuldai-grentze> (aufgerufen am 20.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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