Pflaster: Jnnen das Pflaster
Beleg
Standard-Flurname
Pflaster
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1655
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 99/2.
Weitere Belege
- 1668: uff dem plaster
Staatsarchiv Darmstadt, C 3, Nr. 105., BL. 148 - 1676: vf dem Pflaster
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 92/1., fol. 122'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Pflaster
Zu ahd. pflaster ‚Mörtel, Estrich, Heilpflaster‘, mhd. phlaster st. M. ‚Heilpflaster, Mörtel, Zement, zementierter oder mit Steinen belegter Fußboden‘, einer Entlehnung aus lat. emplastrum ‚Wundpflaster, Bindemittel für Steinbau‘. Namengebend war ein Straßenbelag aus Pflastersteinen, mit dem Wege, besonders wichtige Fernwege, an kritischen Stellen befestigt wurden. Über die Zeitstellung der Wege ist damit nichts ausgesagt. Pflasteräcker und -wiesen verweisen auf Flurstücke, die an den gepflasterten Weg angrenzten.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Pflaster
Zu ahd. pflaster ‚Mörtel, Estrich, Heilpflaster‘, mhd. phlaster st. M. ‚Heilpflaster, Mörtel, Zement, zementierter oder mit Steinen belegter Fußboden‘, einer Entlehnung aus lat. emplastrum ‚Wundpflaster, Bindemittel für Steinbau‘. Namengebend war ein Straßenbelag aus Pflastersteinen, mit dem Wege, oft wichtige Fernwege, an kritischen Stellen befestigt wurden. Über die Zeitstellung der Wege ist damit nichts ausgesagt. Nur in Einzelfällen gehen sie auf Römerstraßen zurück. Pflasteräcker und -wiesen verweisen auf Flurstücke, die an den gepflasterten Weg angrenzten.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Pflaster: Jnnen das Pflaster (Viernheim)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/722130_jnnen-das-pflaster> (aufgerufen am 05.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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