Krämer-Garten: In Crämersgartten

Historischer Beleg aus Hain-Gründau  
Gemeinde
Gründau
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Krämer-Garten

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1669

Quelle

Fürstliches Archiv Büdingen, Stadt und Land, Fasz. 105, Nr. 744.

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Garten

Zu ahd. gart, garto, mhd. garte sw. M. ‚Garten‘. Dazu gehören die Diminutive Gärtchen, Gärtches. Gärten sind in der Regel eingezäunte Flächen, meist in Ortsnähe.

Krämer

Teils zum FamN Krämer wie in Nordeck, Cleeberg und auch Alten-Buseck, wo der FamN mehrfach historisch überliefert ist; teils zu der zu Grunde liegenden Berufsbezeichnung ahd. kramâri, mhd. krâmære st. M. ‚Krämer‘ wie in Grünberg. - In Reiskirchen hat hingegen offenbar eine Umdeutunmg aus Grimels- stattgefunden, wobei vermutlich ein PN Grimold o.ä. Benennungsmotiv war.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Garten

Zu ahd. gart, garto, mhd. garte sw. M. ‚Garten‘. Dazu gehören die Diminutive Gärtchen und Gärtlein. Gärten sind eingezäunte Flächen, meist in Ortsnähe.

Krämer

Zum FamN Krämer oder zu der zu Grunde liegenden Berufsbezeichnung ahd. kramâri, mhd. krâmære st. M.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Krämer-Garten: In Crämersgartten (Hain-Gründau)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/714348_in-craemersgartten> (aufgerufen am 05.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/714348