Krämer-Garten: Im Grämers Gartten
Beleg
Standard-Flurname
Krämer-Garten
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1663
Quelle
Fürstliches Archiv Büdingen, Stadt und Land, Fasz. 105, Nr. 744.
Weitere Belege
- 1669: In Crämersgartten [Acker]
Fürstliches Archiv Büdingen, Stadt und Land, Fasz. 105, Nr. 744., fol. 29'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Garten
Zu ahd. gart, garto, mhd. garte sw. M. ‚Garten‘. Dazu gehören die Diminutive Gärtchen, Gärtches. Gärten sind in der Regel eingezäunte Flächen, meist in Ortsnähe.
Krämer
Teils zum FamN Krämer wie in Nordeck, Cleeberg und auch Alten-Buseck, wo der FamN mehrfach historisch überliefert ist; teils zu der zu Grunde liegenden Berufsbezeichnung ahd. kramâri, mhd. krâmære st. M. ‚Krämer‘ wie in Grünberg. - In Reiskirchen hat hingegen offenbar eine Umdeutunmg aus Grimels- stattgefunden, wobei vermutlich ein PN Grimold o.ä. Benennungsmotiv war.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Garten
Zu ahd. gart, garto, mhd. garte sw. M. ‚Garten‘. Dazu gehören die Diminutive Gärtchen und Gärtlein. Gärten sind eingezäunte Flächen, meist in Ortsnähe.
Krämer
Zum FamN Krämer oder zu der zu Grunde liegenden Berufsbezeichnung ahd. kramâri, mhd. krâmære st. M.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Krämer-Garten: Im Grämers Gartten (Hain-Gründau)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/714347_im-graemers-gartten> (aufgerufen am 05.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/714347