Neue-Hammer: bey dem neuen Hammer

Historischer Beleg aus Ewersbach  
Gemeinde
Dietzhölztal
Landkreis
Lahn-Dill-Kreis
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Neue-Hammer

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1772

Quelle

Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 180, Ewersbach Nr. 4.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Hammer

In der Regel zu ahd. hamar, hamer ‚Hammer‘, mhd. hamer st. M. ‚Hammer; Hammerwerk, Hammermühle‘. Einzelne Namen können sich auf Flure beziehen, deren Grundriss an einen Hammer erinnert (vgl. Klopfhammer). Die Mehrheit indessen verweist auf ehemalige, durch Wasserkraft getriebene Hammerwerke, in denen Metall zu Blechen gehämmert wurde (Eisenhämmer, Kupferhämmer) und deren Betrieb von ausreichender Wasserzufuhr (über einen Hammergraben oder Hammerkanal) abhing.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Neue-Hammer: bey dem neuen Hammer (Ewersbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/70507_bey-dem-neuen-hammer> (aufgerufen am 14.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/70507