Wüstung: auff der wistung
Beleg
Standard-Flurname
Wüstung
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1755
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Altwiedermus, Nr. 1.
Weitere Belege
- Wüstung
- 1777: auf der wistung [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Altwiedermus, Nr. 2., pag. 13
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wüstung
Zu mhd. wüestunge, wustunge st. F. ‚öde Gegend, Wüste, Ödung‘, einer Ableitung vom Adjektiv wüst. Es waren brachliegende, unbebaute oder verwilderte Flurteile, aber nicht die neuere fachsprachliche Bedeutung ‚aufgegangene Siedlung‘ namengebend.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wüstung
Zu mhd. wüestenunge, wustunge st. F. ‚öde Gegend, Wüste, Ödung‘, einer Ableitung vom Adjektiv wüst. Wie bei Wüstenei (s. d.) waren brachliegende, unbebaute oder verwilderte Flurteile, aber nicht die neuere fachsprachliche Bedeutung ‚aufgegangene Siedlung‘ namengebend.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Wüstung: auff der wistung (Altwiedermus)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/700790_auff-der-wistung> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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