Röste-Wiese: die röß wießen
Beleg
Standard-Flurname
Röste-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1601, kopial 1760
Quelle
Staatsarchiv Marburg, 86. Hanauer Nachträge, Nr. S 2006.
Weitere Belege
- 1607, kopial 1696: Die Röß Wiesen [Wiese]
Staatsarchiv Marburg, 86. Hanauer Nachträge, Nr. S 2006. - 1708: die roß Wießen
Staatsarchiv Marburg, 86. Hanauer Nachträge, Nr. S 2006.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Röste
Karte 28
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Röste-Wiese: die röß wießen (Ahl)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/698808_die-roess-wiessen> (aufgerufen am 11.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/698808