Kreiling-Baum: beim Kreilingsbaum
Beleg
Standard-Flurname
Kreiling-Baum
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1577
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 272/7.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Baum
Zu ahd. mhd. boum st. M. ‚Baum‘. Die jungen FlN Baumacker und Baumstück kennzeichnen im Gegensatz zu Bangert (s.d.) nicht gefriedete Obstbaumanlagen. Baum als Simplex steht dagegen für einzeln stehende, besonders auffällige Bäume.
Kreiling
Soweit der Name nicht aus *krä-ling ‚Krähen-Land‘ entstanden ist (s. Kroh), liegt dem BT der FamN Kreling, Kreiling u.ä. zu Grunde, der z.B. in Garbenteich ab 1571 bezeugt ist (Stumpf). - Der Kreilingshals in Beltershain scheint allerdings eine Umdeutung aus Kranichhals (s.d.) als FormN zu sein.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Baum
Zu ahd. mhd. boum st. M. ‚Baum‘. Die jungen FlN Baumacker und Baumstück kennzeichnen im Unterschied zu Bangert nicht gefriedete Obstbaumanlagen. Baum als Simplex steht dagegen wie in Biebesheim am Rhein, Dietzenbach, Klein-Zimmern, Pfungstadt und Rembrücken für einzeln stehende, besonders auffällige Bäume.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kreiling-Baum: beim Kreilingsbaum (Ulfa)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/690922_beim-kreilingsbaum> (aufgerufen am 03.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/690922