Sand-Teilung: in den Sandtheilungen
Beleg
Standard-Flurname
Sand-Teilung
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
17./18. Jahrhundert
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 58/1.
Weitere Belege
- Sand-Teilung
- 19. Jahrhundert: In der Sandtheilung
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Sand
Zu ahd. mhd. sant st. M. ‚Sand‘. Die Namen beziehen sich durchweg auf die Bodenbeschaffenheit. In Sandgruben und Sandkauten wurde Sand gegraben.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Sand
Zu ahd. mhd. sant st. M. ‚Sand‘. Die Namen beziehen sich durchweg auf die Bodenbeschaffenheit. In Sandgruben und Sandkauten wurde Sand gegraben; der Name Sandschließ in Groß-Gerau (und wohl auch in Erzhausen) bezieht sich offenbar auf eine Schließanlage des benachbarten Mühlbachs. Sprachlich auffällig sind die Diminutive und die .dd-losen Formen in Alsbach, Eberstadt, Jugenheim a. d. Bergstraße, Seeheim: Sie könnten auf eine Vermengung mit Sang (s. d.) verweisen. Dem Beleg in Haingrund entspricht mhd. santwerf st. M. ‚Sandhügel, Sandbank‘, möglicherweise als Grenzmarkierung (vgl. Koch
Teilung
Teilung, ahd. teilunga, mhd. teilunge st. F. ‚Teilung, Trennung‘ steht in FlN zumeist für einzelne Teilstücke der alten Allmende. Daneben steht die Bedeutung ‚Acker, der durch einen Weg geteilt ist‘.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Sand-Teilung: in den Sandtheilungen (Schwanheim)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/670623_in-den-sandtheilungen> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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