Bruchenbrücken-Schutz: in Bruchenbrücker hüde vnd schütze

Historischer Beleg aus Bruchenbrücken  
Landkreis
Wetteraukreis
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Bruchenbrücken-Schutz

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1384

Quelle

Clemm, Ludwig: Die Urkunden der Prämonstratenserstifte Ober- und Nieder- Ilbenstadt 1123-1449. In: Archiv für Hessische Geschichte, NF 14 (1925). S. 129-223, 617-666.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Schutz

Die meisten Namen Schutz oder Schütz gehen zurück auf die ältere Bedeutung mhd. schuz st. M. ‚Umdammung, Aufstauung des Wassers‘ und benennen Gebiete, die dadurch geschützt oder auch bewässert wurden. Unklar ist die Wortbedeutung von Schutzbank.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Schutz

Die Namen gehen zurück auf die ältere Bedeutung mhd. schuz st. M. ‚Umdammung, Aufstauung des Wassers‘ und benennen Gebiete, die dadurch geschützt oder auch bewässert wurden. Der Ausdruck Schutzbann bezeichnet nicht nur allgemein einen Rechtsbezirk, sondern dann auch den Raum, der durch die wasserregulierenden Anlagen geschützt wurde und anscheinend besonderen Rechtsbedingungen unterlag. Schutzbaum, Schutzstein (und wohl auch Federbusch) beziehen sich auf begrenzende Markierungen dieses Raums. In der südhess. Wendung einen Schutz machen ‚Wasser stauen, insbesondere, um Wiesen zu bewässern‘ ist die alte Bedeutung erhalten.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Bruchenbrücken-Schutz: in Bruchenbrücker hüde vnd schütze (Bruchenbrücken)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/633236_in-bruchenbruecker-huede-vnd-schuetze> (aufgerufen am 02.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/633236