Geier-Scheide: am geyer schidt
Beleg
Standard-Flurname
Geier-Scheide
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1683
Quelle
Fürstliches Archiv Braunfels, A.5.5; I 521 a.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Geier
Meist zu ahd. mhd. gîr st. M. ‚Geier‘. Die Unterscheidung zwischen dem FamN Geier und dem Appellativ ist nicht immer sicher. Namengebend war das Auftreten der Vögel; dabei dürfte Geier weniger für die Art selbst, sondern eher als Sammelbezeichnung für verschiedene Raubvögel gebraucht worden sein.
Scheide
Hier sind die Belege zusammengestellt, die wahrscheinlich zur fem. Form mhd. scheide st. F. ‚Grenzscheide, Grenze, Scheidung, Trennung‘ zu stellen sind, vor allem Flurscheide, Wegscheide. Bei Scheid(e) als BT ist eine Trennung gegen Scheid faktisch kaum möglich. - In Einzelfällen liegt der im Untersuchungsraum historisch belegte FamN Scheid(en) zu Grunde.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Scheide
Karte 82
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Geier-Scheide: am geyer schidt (Daubhausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/62723_am-geyer-schidt> (aufgerufen am 14.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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