Hammel-Loch: Im Ham:en Loch
Beleg
Standard-Flurname
Hammel-Loch
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1705
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 86, Akten Nr. 24.
Weitere Belege
- HAMMELLOCH
- 1349: in deme Hamenloche
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 86, Urkunden Nr. 87. - 1737: im Hammelloch [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Wehrheim Nr. 1., pag. 5
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Hammel
Zu ahd. hamal, mhd. hamel st. M. ‚verschnittener Schafbock, Hammel‘. Die Namen verweisen auf Örtlichkeiten, wo Hammel bzw. Schafe weideten, zur Weide getrieben oder gehalten wurden.
Loch
Wohl meist zu ahd. loh, loch ‚Loch, Öffnung, Hähle‘, mhd. loch st.N. ‚Gefängnis, Versteck, Höhle, Loch, Öffnung‘. In FlN bezieht sich Loch auf alle Arten von Geländevertiefungen, von der sanften Mulde bis zum steilen Taleinschnitt. Vermengungen bestehen mit anderen Namen, vor allem mit Loh und Lache 2 (s.d.).
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Hammel
Zu ahd. hamal, mhd. hamel st. M. ‚verschnittener Schafbock, Hammel‘; südhess. hat Hammel oft die allgemeine Bedeutung ‚Schaf‘. Die Namen verweisen auf Örtlichkeiten, wo Hammel bzw. Schafe weideten, zur Weide getrieben oder gehalten wurden.
Loch
Wohl meist zu ahd. loh, loch ‚Loch, Öffnung, Höhle‘, mhd. loch st. N. ‚Gefängnis, Versteck, Höhle, Loch, Öffnung‘. In FlN bezieht sich Loch auf alle Arten von Geländevertiefungen, von der sanften Mulde bis zum steilen Taleinschnitt. Allerdings ist mit einer größeren Zahl von Überschneidungen mit anderen Namen zu rechnen: Lache
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Loch
Karte 123
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hammel-Loch: Im Ham:en Loch (Wehrheim)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/623749_im-ham-en-loch> (aufgerufen am 04.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/623749