Schmitte-Feld: im schmiterfelt
Beleg
Standard-Flurname
Schmitte-Feld
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1711
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 333, Akten Nr. 1793.
Weitere Belege
- 1713: im schmidter feldt [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 333, Akten Nr. 1436., pag. 58
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Feld
Zu ahd. feld, mhd. velt st. N. ‚Feld, Fläche, offenes Land‘. Die Namen haften in der Regel an den zum Ackerbau genutzten Feldern als Ganzes oder an Teilen. Neben Feld begegnet häufig das Diminutiv Feldchen, das aus der Feldwirtschaft ausgenommene Flurstücke bezeichnet.
Schmitte
Zu mhd. smitte sw. st. F. ‚Schmiede‘. Aufgenommen sind hier nur Belege, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Schmiede als Bezeichnung der Einrichtung gehören: Sie beziehen sich auf die Lage der Flurstücke. Andere Bezüge auf Schmieden sind in nicht klar trennbarer Form in den Schmidt-FlN (s.d.) enthalten. - Die Schmitter-Namen beziehen sich meist auf die Schmitte in Rodheim-Bieber, ein Gut, das ursprünglich auf die 1412 genannte Waldschmiede zurückgeht. In Waldschmieden wurde das in der Umgebung geschürfte Erz weiterverarbeitet.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Feld
Zu ahd. feld, mhd. velt st. N. ‚Feld, Fläche, offenes Land‘. Die Namen haften in der Regel an den zum Ackerbau genutzten Feldern als Ganzes oder an Teilen. Neben Feld begegnet häufig das Diminutiv Feldchen, das aus der Felderwirtschaft ausgenommene Flurstücke bezeichnet.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schmitte-Feld: im schmiterfelt (Schmitten)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/620720_im-schmiterfelt> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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