Lette-Kaute: auf der latkaut
Beleg
Standard-Flurname
Lette-Kaute
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1709
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Oberhöchstadt Nr. 22.
Weitere Belege
- 1764: auf der lath Kaut [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Oberhöchstadt Nr. 1., pag. 7
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Kaute
Zu spätmhd. kûte F. (mitteldt.) ‚Grube, Loch‘. Am Ende des 15. Jahrhunderts beginnt Kaute älteres Grube zu ersetzen. Namengebend waren stets natürliche oder künstliche Bodenvertiefungen, dann meist mit Kaute im GT. In Eisenkauten wurde Eisen im Tagebau abgebaut; die zahlreichen Leimenkauten dienten der Lehmgewinnung.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Kaute
Zu spätmhd. kûte F. (mitteldt.) ‚Grube, Loch‘. Am Ende des 15. Jh.s beginnt Kaute älteres Grube zu ersetzen. Namengebend waren stets natürliche oder künstliche Bodenvertiefungen, dann meist mit Kaute im GT. Ob auch der Beleg aus Wattenheim (als Diminutiv) hierher gehört, ist ungewiss.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Kaute
Karte 94
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Lette-Kaute: auf der latkaut (Oberhöchstadt)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/616058_auf-der-latkaut> (aufgerufen am 08.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/616058