Schatz-Garten: am schatz gattern
Beleg
Standard-Flurname
Schatz-Garten
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1711
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 135, Akten Nr. IX, 83a.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Garten
Zu ahd. gart, garto, mhd. garte sw. M. ‚Garten‘. Dazu gehören die Diminutive Gärtchen, Gärtches. Gärten sind in der Regel eingezäunte Flächen, meist in Ortsnähe.
Schatz
Vermutlich war hier kein Schatz, zu ahd. scaz, mhd. schaz, schatz st. M., namengebend, sondern ein Träger des FamNs Schatz. Möglich ist höchstens, dass eine besonders ertragreiche Wiese metaphorisch so benannt worden ist.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Garten
Zu ahd. gart, garto, mhd. garte sw. M. ‚Garten‘. Dazu gehören die Diminutive Gärtchen und Gärtlein. Gärten sind eingezäunte Flächen, meist in Ortsnähe.
Schatz
Vermutlich war hier kein Schatz, zu ahd. scaz, mhd. schaz, schatz st. M., namengebend, sondern ein Träger des FamN Schatz. Denkbar ist höchstens, dass eine besonders ertragreiche Wiese metaphorisch so benannt worden ist.
Schätz
Die Namen gehen wohl durchweg auf Varianten des FamN Schatz, Schätz zurück.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schatz-Garten: am schatz gattern (Niederlauken)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/615520_am-schatz-gattern> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/615520