Quecke: QUAECKEN [də kvɛkɛm]
Weitere Belege
- 1759: vor dem Quecken [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 135, Akten Nr. IX, 26. - 1778: am Quäckem [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 135, Akten Nr. IX, 26.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Quecke
Wohl zu ahd. quecka, mhd. quecke F. Zwar ist nicht sicher, welche Pflanze ursprünglich mit diesem Wort bezeichnet wurde - ahd. quecka übersetzt lat. intiba ‚Zichorie, Endivie‘ -, doch ist die Bezeichnung selbst alt und nhd. Quecke, frühnhd. quecke ‚Weizengras‘ (Agriopyrum repens), braucht daher nicht als Entlehnung aus mittelniederdt. quecke gedeutet werden.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Quecke
Wohl zu ahd. quecka, mhd. quecke F. Zwar ist nicht sicher, welche Pflanze ursprünglich mit diesem Wort bezeichnet wurde - ahd. quecka übersetzt lat. intiba ‚Zichorie, Endivie‘ -, doch ist die Bezeichnung selbst alt und nhd. Quecke, fnhd. quecke ‚Weizengras‘ (Agriopyrum repens), braucht daher nicht als Entlehnung aus mittelniederdt. quecke gedeutet werden. Der Beleg aus Münster weist die Senkung /e/ > /ɑ/ auf und wird zu der vor allem in Nordhessen bezeugten Variante Quack, Quacke gehören.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Quecke: QUAECKEN (Brombach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/605489_quaecken> (aufgerufen am 04.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/605489