Kissel: auf dem untersten Kißel

Historischer Beleg aus Biskirchen  
Gemeinde
Leun
Landkreis
Lahn-Dill-Kreis
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Kissel

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1782

Quelle

Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 163, Nr. 474.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Kissel

Meist zu ahd. kisil, mhd. kisel st. M. ‚Kieselstein‘ als Hinweis auf kieselhaltigen Boden. Die Belege sind daher leicht mit den Kies-Belegen vermengt. Sprachlich ist Kiesel als Diminutiv- oder Zugehörigkeitsbildung zu Kies aufzufassen. Die Abgrenzung zu den zu Kessel (s.d.) gehörigen Namen ist nicht immer sicher.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Kissel: auf dem untersten Kißel (Biskirchen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/58853_auf-dem-untersten-kissel> (aufgerufen am 05.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/58853