Kessel-Wiese: die Kessel Wiesen
Beleg
Standard-Flurname
Kessel-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1719
Quelle
Fürstliches Archiv Büdingen, Ackerbücher, Weiershöfer Güther, 1719-1723.
Weitere Belege
- 1773: Das Hinderste Keßel Wiessgen [Wiese]
Fürstliches Archiv Büdingen, Ackerbücher, Udenhain 1773., pag. 14
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Kessel
Zu ahd. kezzil, mhd. kezzel st. M. ‚Kessel‘, einer Entlehung aus lat. catîllus. Es handelt sich um einen FormN nach der Geländeform. Vermengung mit Kissel (zu Kies) ist leicht möglich.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kessel-Wiese: die Kessel Wiesen (Udenhain)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/5855_die-kessel-wiesen> (aufgerufen am 07.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/5855