Schön-Hengst: SCHOENHENGST [wald schoenhengst]
Weitere Belege
- 1773: im Schünhöngst [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 162, Nr. 163., fol. 44' - 1784/1785: Jm Wald Schönhengst [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 162, Nr. 118., fol. 449
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Hengst
Zu ahd. hengist, mhd. hengest, hengst st. M. ‚Wallach, Pferd‘, nhd. ‚Hengst, männliches Pferd‘. - In Holzheim hat allerdings Umdeutung aus dem PN Heinz Gaul stattgefunden.
Schön
Die meisten Namen gehen eindeutig auf das Adjektiv schön, ahd. scôni, mhd. schoene, schoen zurück, das in älterer Zeit neben ‚schön‘ auch ‚glänzend, hell‘ bedeutet und damit stets das Aussehen von Objekten charakterisiert.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Hengst
Zu ahd. hengist, mhd. hengest, hengst st. M. ‚Wallach, Pferd‘, nhd. Hengst ‚männliches Pferd‘.
Schön
Die meisten Namen gehen eindeutig auf das Adjektiv schön, ahd. scôni, mhd. schœne, schœn zurück, das in älterer Zeit neben ‚schön‘ auch ‚glänzend, hell‘ bedeutet und damit stets das Aussehen von Objekten charakterisiert. Jedoch hat in einigen Fällen vermutlich eine Umdeutung stattgefunden, mehrfach anscheinend aus Schind- (s. d.), so in Alsbach, anscheinend auch in Hirschhorn, Zellhausen. Auffällig dialektal, aber in dieser Hinsicht korrekt, sind die historischen Belege in Sprendlingen 1532.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schön-Hengst: SCHOENHENGST (Merenberg)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/583174_schoenhengst> (aufgerufen am 06.11.2026)
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