Hun-Wiese: in den Hunwiesen
Beleg
Standard-Flurname
Hun-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1787
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Langendernbach Nr. 1.
Weitere Belege
- 1786: in der Hunwiese [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Langendernbach Nr. 1. - 1790: in der Hunwiese [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Langendernbach Nr. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Hun
Zum altdt. PN Huni.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hun-Wiese: in den Hunwiesen (Langendernbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/578700_in-den-hunwiesen> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/578700