Ester-Lehen: Auf Esterlehn
Beleg
Standard-Flurname
Ester-Lehen
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1788
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Ellar Nr. 7.
Weitere Belege
- 1788: Auf Esterlehn [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Ellar Nr. 4., pag. 108
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Lehen
Wohl meist zu ahd. lêhan, lên, mhd. lêhen, lên st.N. ‚geliehenes Gut, Lehen‘. Die Namen verweisen auf von den Grundherren vergebene Güter und somit auf frühere Besitz- und Rechtsverhältnisse. Eine Vermengung mit Leh(n), einer Nebenform von Loh (s.d.) ist nicht ausgeschlossen. Auch die Trennung von Lehne ‚Abhang‘ (s.d.) ist nicht sicher.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Lehen
Wohl meist zu ahd. lêhan, lên, mhd. lêhen, lên st. N. ‚geliehenes Gut, Lehen‘. Die Namen verweisen auf von den Grundherren vergebene Güter und somit auf frühere Besitz- und Rechtsverhältnisse. Einige Namen können aus Leh ‚kleiner Hügel‘ entstanden sein (Erbach); auch gegen Lehne ‚Bergabhang‘ und, vereinzelt, Loh ‚Gehölz, Gerbrinde‘ (Dreieichenhain) lassen sich viele Namen nicht eindeutig abgrenzen.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Ester-Lehen: Auf Esterlehn (Ellar)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/566364_auf-esterlehn> (aufgerufen am 09.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/566364