Geiß-Lappe: DER GEISLAPPEN [də 'gaːs,lɛbə]
Rezenter Beleg aus Löhrbach
Gemeinde
Birkenau Landkreis
Bergstraße Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe KartenangeboteWeitere Belege
- 19. Jahrhundert: Das Geisläppchen
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Geiß
Zu ahd. mhd. geiz st. F. ‚Ziege‘. Die FlN erinnern an bevorzugte Weideplätze der Ziegen. - Häufig begegnet die monophthongierte Form /ga:s/, oft erweitert durch ein unorganisches /t/ am Wortende. Durch den /-er/-Plural kommt es mitunter zu Umdeutungen wie im Geisterköppel in Königsberg.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Geiß
Karte 45
Lappe
Karte 51
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Geiß-Lappe: DER GEISLAPPEN (Löhrbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/559742_der-geislappen> (aufgerufen am 01.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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