Funke-Platz: im funckenplatz
Beleg
Standard-Flurname
Funke-Platz
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1685
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 1, Nr. 19/10.
Weitere Belege
- 19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert: Auf den Funkenplatz
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Platz
Zu mhd. plaz, platz st. M. ‚freier Raum, Platz, Tanzplatz‘, einer Entlehnung aus altfranz. place ‚weiter, offener, freier Raum, Kampfplatz, Ort, Stelle‘. Namengebend waren größere, frei gelegene und ebene Flurstücke. Dies gilt für Markt- und Kirmesplätze, aber auch für Wiesen- und Ackerland.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Funke
Teils zum FamN Funke (Rüsselsheim, Weiskirchen), teils wohl zu mhd. vinke, nhd. Fink oder mhd. vunc st. M. ‚Glanz, Funkeln‘.
Platz
Zu mhd. plaz, platz st. M. ‚freier Raum, Platz, Tanzplatz‘, einer Entlehnung aus altfrz. place ‚weiter, offener, freier Raum, Kampfplatz, Ort, Stelle‘. Namengebend waren größere, frei gelegene und ebene Flurstücke. Dies gilt für Markt- und Kirmesplätze, aber auch für Wiesen- und Ackerland.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Funke-Platz: im funckenplatz (Weiskirchen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/554196_im-funckenplatz> (aufgerufen am 06.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/554196