Specke: jenseit der Speck
Beleg
Standard-Flurname
Specke
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1791
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 248/4, Nr. 3.
Weitere Belege
- OBEN IN DER, IN DER SPECK
- 1798: in der Speck [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 248/4, Nr. 3., fol. 20'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Specke
In allen Fällen geht der FlN mit großer Wahrscheinlichkeit auf mhd. specke sw. F. ‚Knüppelbrücke, Damm‘, zu ahd. spahha F. ‚dürres Reisholz, abgeschnittene Zweige‘, zurück, d. h. der Name erinnert an die Errichtung von Übergangsmöglichkeiten an flachen Gewässern und in sumpfig-morastigem Gelände. In Einzelfällen kann aber auch ein fetter, ertragreicher Boden namengebendes Motiv sein, dann zu mhd. spec st. M. ‚Speck‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Specke
In allen überprüfbaren Fällen geht der FlN mit großer Wahrscheinlichkeit auf mhd. specke sw. F. ‚Knüppelbrücke, Damm‘, zu ahd. spahha F. ‚dürres Reisholz, abgeschnittene Zweige‘, zurück, d. h. der Name erinnert an die Errichtung von Übergangsmöglichkeiten an flachen Gewässern und in sumpfig-morastigem Gelände. In Einzelfällen kann aber auch ein fetter, ertragreicher Boden namengebendes Motiv sein, dann zu mhd. spec st. M. ‚Speck‘.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Specke: jenseit der Speck (Altenkirchen (Wetzlar))“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/53880_jenseit-der-speck> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/53880