Schmiede-Keil: Im Schmidts Keyl

Historischer Beleg aus Bad Soden am Taunus  
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Schmiede-Keil

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

um 1721?

Quelle

Stadtarchiv Frankfurt am Main, Archiv des Heiliggeistspitals Nr. 4281.

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Keil

Wohl meist zu ahd. mhd. kîl st. M. ‚Pflock‘. Namengebend war dann die dreieckige, spitz zulaufende Form eines Grundstücks oder seine Lage, durch die es keilförmig in die benachbarten Fluren hineinragte.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Schmiede

Zu mhd. smitte sw. st. F. ‚Schmiede‘. Aufgenommen sind hier nur Belege, die eindeutig zu Schmiede als Bezeichnung der Einrichtung gehören: Sie beziehen sich auf die Lage der Flurstücke. Andere Bezüge auf Schmieden sind in nicht klar trennbarer Form in den Schmied, Schmitt-FlN (s. d.) enthalten.

Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)

Keil

Karte 64

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Schmiede-Keil: Im Schmidts Keyl (Bad Soden am Taunus)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/523780_im-schmidts-keyl> (aufgerufen am 05.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/523780