Hohe-Ulme: auf die hohe Ilm oder Rothenbergs Lach

Historischer Beleg aus Bad Soden am Taunus  
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Hohe-Ulme

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

18. Jahrhundert

Quelle

Stadtarchiv Frankfurt am Main, Archiv des Heiliggeistspitals Nr. 4281.

Deutungen

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Ulme

Zu ahd. ulm, ulmbaum, mhd. ulmboum st. M., fnhd. ulme ‚Ulme‘ (Ulmus). Das Wort ist aus lat. ulmus entlehnt, oder älteres ahd. mhd. elm st. F., elmboum st. M. ‚Ulme‘ wurde unter dessen Einfluss umgestaltet. In der Mundart gilt für Ulme hess. Rüster, daher sind die rezenten Belege amtliche Neubildungen, wie die mündliche Form in Dietzenbach zeigt. Der Beleg aus Dieburg gehört deshalb eher zu fnhd. ulm ‚faules Holz, Moder‘, mhd. ulmic ‚faulig, modrig‘.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Hohe-Ulme: auf die hohe Ilm oder Rothenbergs Lach (Bad Soden am Taunus)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/523697_auf-die-hohe-ilm-oder-rothenbergs-lach> (aufgerufen am 05.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/523697