Fieberg-Quelle: im fieber quelgen
Beleg
Standard-Flurname
Fieberg-Quelle
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1733
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Ehlhalten Nr. 2.
Deutungen
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Quelle
Zu ahd. quella, mhd. quelle F. ‚hervorsprudelndes Wasser, Quelle‘, einer Ableitung vom starken Verb ahd. quellan, mhd. quellen ‚hervorsprudeln, quellen‘. Da die in der Mundart gebräuchliche Form für eine natürliche Quelle Brunnen bzw. Born ist, dürfte es sich bei den Belegen überwiegend um neuere amtliche Namen handeln. Quell(en)kammern entsprechen Brunnenkammern (s. d.). Unklar ist die Bedeutung von Quellbaum (Vielbrunn) (aus *Wellenbaum ‚Welle, drehbarer Stamm‘?).
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Fieberg-Quelle: im fieber quelgen (Ehlhalten)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/510507_im-fieber-quelgen> (aufgerufen am 06.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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