Fieberg-Quelle: im fieber quelgen

Historischer Beleg aus Ehlhalten  
Gemeinde
Eppstein
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Fieberg-Quelle

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1733

Quelle

Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Ehlhalten Nr. 2.

Deutungen

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Quelle

Zu ahd. quella, mhd. quelle F. ‚hervorsprudelndes Wasser, Quelle‘, einer Ableitung vom starken Verb ahd. quellan, mhd. quellen ‚hervorsprudeln, quellen‘. Da die in der Mundart gebräuchliche Form für eine natürliche Quelle Brunnen bzw. Born ist, dürfte es sich bei den Belegen überwiegend um neuere amtliche Namen handeln. Quell(en)kammern entsprechen Brunnenkammern (s. d.). Unklar ist die Bedeutung von Quellbaum (Vielbrunn) (aus *Wellenbaum ‚Welle, drehbarer Stamm‘?).

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Fieberg-Quelle: im fieber quelgen (Ehlhalten)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/510507_im-fieber-quelgen> (aufgerufen am 06.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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