Sand: In dem Sande
Beleg
Standard-Flurname
Sand
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
um 1500
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 106, Akten Nr. 1693.
Weitere Belege
- AUF DEM, DER SAND
- 1317, kopial 14. Jahrhundert: ubir den sant
Arnsburger Urbar, fol. 61 - 1669: Vfm Sandt [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Eddersheim Nr. 3., pag. 6
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Sand
Zu ahd. mhd. sant st. M. ‚Sand‘. Die Namen beziehen sich durchweg auf die Bodenbeschaffenheit. In Sandgruben und Sandkauten wurde Sand gegraben.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Sand
Zu ahd. mhd. sant st. M. ‚Sand‘. Die Namen beziehen sich durchweg auf die Bodenbeschaffenheit. In Sandgruben und Sandkauten wurde Sand gegraben; der Name Sandschließ in Groß-Gerau (und wohl auch in Erzhausen) bezieht sich offenbar auf eine Schließanlage des benachbarten Mühlbachs. Sprachlich auffällig sind die Diminutive und die .dd-losen Formen in Alsbach, Eberstadt, Jugenheim a. d. Bergstraße, Seeheim: Sie könnten auf eine Vermengung mit Sang (s. d.) verweisen. Dem Beleg in Haingrund entspricht mhd. santwerf st. M. ‚Sandhügel, Sandbank‘, möglicherweise als Grenzmarkierung (vgl. Koch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Sand: In dem Sande (Eddersheim)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/510329_in-dem-sande> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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