Engel-Pfad: AM ENGELPFAD [ɔm 'eŋəls,fɑːd]
Weitere Belege
- 1787: Auf dem Ennel Pfadt genant [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Watzelhain Nr. 4., pag. 116
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Engel
Soweit ohne Flexions-/s/, zumindest zum Teil zu ahd. engil, mhd. engel st. M. ‚Engel‘. Die Namen erinnern dann meist an Engelbilder bzw. figürliche Darstellungen in der Art eines Bildstocks. Auch die Engelberge stehen in christlichem Bezug. Meistens jedoch zum FamN Engel.
Pfad
Zu ahd. p(h)ad, mhd. phat st. M.N. ‚Fußweg, Pfad‘, das vielleicht eine Entlehnung aus griech. patos ‚Weg‘ ist.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Pfad
Zu ahd. p(h)ad, mhd. phat st. M. N. ‚Fußweg, Pfad‘, das vielleicht eine Entlehnung aus griech. pátos ‚Weg‘ ist. Neben der standardsprachlichen Form mit anlautendem /pf/ aus /p/ stehen in der Mundart die Varianten /poːd/ und /peːd/. Die Belege aus FGesäß können daher als Diminutivformen hier angeschlossen werden.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Engel-Pfad: AM ENGELPFAD (Watzelhain)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/499037_am-engelpfad> (aufgerufen am 06.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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