Meise-Baum: HINTER DEN MEISENBAEUMCHEN [meisebiehm]
Weitere Belege
- 1782: Vor dem Meißenbäumgen im Naßen [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 133, Akten Michelbach Nr. 601-5.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Baum
Zu ahd. mhd. boum st. M. ‚Baum‘. Die jungen FlN Baumacker und Baumstück kennzeichnen im Gegensatz zu Bangert (s.d.) nicht gefriedete Obstbaumanlagen. Baum als Simplex steht dagegen für einzeln stehende, besonders auffällige Bäume.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Baum
Zu ahd. mhd. boum st. M. ‚Baum‘. Die jungen FlN Baumacker und Baumstück kennzeichnen im Unterschied zu Bangert nicht gefriedete Obstbaumanlagen. Baum als Simplex steht dagegen wie in Biebesheim am Rhein, Dietzenbach, Klein-Zimmern, Pfungstadt und Rembrücken für einzeln stehende, besonders auffällige Bäume.
Meise
Wenn nicht zu ahd. meisa, mhd. meise sw. st. F. ‚Meise‘, dann vermutlich meist zu mhd. meiʒ st. M. ‚Holzschlag, Holzabtrieb‘, kaum aber zur südhess. Pluralform meis ‚Mäuse‘. In Ellenbach ist aus Sachgründen auszuschließen, dass falsche Silbentrennung vorliegt und der Name sich ursprünglich auf eine Eisengrube bezieht.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Meise-Baum: HINTER DEN MEISENBAEUMCHEN (Michelbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/487476_hinter-den-meisenbaeumchen> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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