Schlund-Hals: IM SCHLUNDHALS [ɒlte wiese]
Weitere Belege
- 1789: Im Schlundhals [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 133, Akten Königshofen Nr. 19.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Hals
Zu ahd. hals ‚Hals, Nacken‘, mhd. hals st. M. ‚Hals‘. Die Namen verweisen meist auf langgestreckte Örtlichkeiten: Bergrücken, fortlaufende schmale Anhöhen und lange, streifenförmige Flurstücke.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Hals
Zu ahd. hals ‚Hals, Nacken‘, mhd. hals st. M. ‚Hals‘. Die Namen verweisen meist auf lang gestreckte Örtlichkeiten: Bergrücken, fortlaufende schmale Anhöhen und lange, streifenförmige Flurstücke. So vielleicht der FlN aus Nieder-Modau
Schlund
Zu ahd. mhd. slunt st. M. ‚Schlund, Kehle, Hals; Kluft, Abgrund‘. Die Namen beziehen sich als FormN entweder auf eine Bodenkluft oder auf die kehlartige Grundstücksform. Die Belege aus Eberbach und Laudenau gehören zusammen.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schlund-Hals: IM SCHLUNDHALS (Königshofen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/483599_im-schlundhals> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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