Kleine-Eingeschlossene-Saat: DIE KLEINE EINGESCHLOSSENE SAAT [eŋglaʊ]
Weitere Belege
- 1737: Les petites Simailles a' l enclause
Bertaloth, Georg: Die Flurnamen der Gemarkung Rohrbach (Kr. Dieburg). In: HessBllVolkskde. 29 (1930). S. 163-169. - 19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert: Die kleine eingeschlossene Saat
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Saat
Zu ahd. mhd. sât st. F. ‚das Säen, die Aussaat‘: Das ansonsten gebräuchliche Wort ist in FlN selten. In unserem Untersuchungsgebiet findet es sich nur einmal im GT.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Saat
Zu ahd. mhd. sât st. F. ‚das Säen, die Aussaat‘, mundartlich auch ‚Raps‘ (Brassica napus). Das ansonsten gebräuchliche Wort ist in FlN selten, in Rohr und Wembach erkennbar aus französischem Sprachgebrauch entstanden. Saatschule ‚Saatgarten‘ ist nur vereinzelt als Wort belegt.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kleine-Eingeschlossene-Saat: DIE KLEINE EINGESCHLOSSENE SAAT (Rohrbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/455329_die-kleine-eingeschlossene-saat> (aufgerufen am 05.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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