Beer-Wiese: DIE BEERWIESEN [diː beəvɪsə]
Weitere Belege
- um 1580: vond; Behr wießenn
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 81/2., fol. 77 - 19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert: Die Beerwiesen
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Beer
Die Belege gehören vermutlich zu ahd. mhd. bêr st. M. ‚Eber‘. Sie erinnern dann an bevorzugte Aufenthaltsorte der Eber. Die Abgrenzung gegenüber mhd. bër sw. M. ‚Bär‘ und ber st. N. F. ‚Beere‘ bereitet jedoch Schwierigkeiten.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Beer-Wiese: DIE BEERWIESEN (Ober-Klingen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/447122_die-beerwiesen> (aufgerufen am 05.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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