Christ-Wiese: DIE CHRISTWIESE
Weitere Belege
- christeswiese
Staatsarchiv Marburg, Messregister, um 1650
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Christ
Zum FamN Christ, der auf den PN Christianus zurückgeht. Als FamN ist Caspar Christ 1593 in Steinberg bezeugt.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Christ
Zum PN Christ, Christen, Christian. Die verschiedenen Namenformen, die alle auf den PN Christianus zurückgehen, sind nicht scharf voneinander zu trennen. Gelegentlich hat eine Umdeutung zum FamN Christmann stattgefunden.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Christ-Wiese: DIE CHRISTWIESE (Schmillinghausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/403137_die-christwiese> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/403137