Christ-Wiese: christeswiese

Historischer Beleg aus Schmillinghausen  
Gemeinde
Bad Arolsen
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Christ-Wiese

Belegort

Belegtyp

historisch

Quelle

Staatsarchiv Marburg, Messregister, um 1650

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Christ

Zum FamN Christ, der auf den PN Christianus zurückgeht. Als FamN ist Caspar Christ 1593 in Steinberg bezeugt.

Wiese

Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Christ

Zum PN Christ, Christen, Christian. Die verschiedenen Namenformen, die alle auf den PN Christianus zurückgehen, sind nicht scharf voneinander zu trennen. Gelegentlich hat eine Umdeutung zum FamN Christmann stattgefunden.

Wiese

Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Christ-Wiese: christeswiese (Schmillinghausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/403136_christeswiese> (aufgerufen am 03.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/403136