Stefan-Berg: hievorn beym steffens berg

Historischer Beleg aus Langstadt  
Gemeinde
Babenhausen
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Stefan-Berg

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1731

Quelle

Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Babenhausen 50.

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Berg

Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für markante Bodenerhebungen in der Gemeinde. Im Übrigen können sehr unterschiedliche Höhen mit Berg benannt werden.

Stefan

Zum PN und HeiligenN Stefan. Auch die historischen Belege aus Birklar scheinen, mit Verschlusslautbildung /f/ > /b/wie bei den älteren Gießener Belegen, hierher zu gehören. Die Stebes- Belege in Birklar konkurrieren mit mehrfachen <Strebi(n)s->-Schreibungen. Sofern das keine Verschreibungen oder Verlesungen sind, liegt ihnen am ehesten der FamN Strebe zu Grunde; denn Strebe F. ‚Stütze‘ ist erst seit dem 16. Jahrhundert belegt.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Berg

Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für eine markante Bodenerhebung in der Gemeinde oder gelegentlich auch spezieller für einen Weinberg.

Stefan

Zum PN und HeiligenN Stefan. Auch die historischen Belege aus Heppenheim scheinen, mit Verschlusslautbildung /f/ /b/, hierher zu gehören und nicht zu Stäbel spätlat. stabulum ‚Stall‘.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Stefan-Berg: hievorn beym steffens berg (Langstadt)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/400023_hievorn-beym-steffens-berg> (aufgerufen am 06.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/400023